Suzuki hat im Jahr 2024 das höchste Verkaufsniveau seit 15 Jahren erreicht. Die Motorradverkäufe des japanischen Herstellers sind seit dem Rückgang im Jahr 2020 kontinuierlich gestiegen und zeigen nun ein solides Wachstum auf globaler Ebene.
Laut den von MotorCycle Data veröffentlichten Zahlen wurden im Jahr 2024 weltweit etwa 2,1 Millionen neue Suzuki-Motorräder registriert. Dies entspricht einem Anstieg von 6,1 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Daten des Portals, das den Markt in 90 Ländern analysiert, basieren auf tatsächlichen Neuzulassungen und nicht nur auf den vom Hersteller ausgelieferten Fahrzeugen.
Regionale Wachstumszahlen
Die Verkaufsanalyse nach Regionen zeigt erhebliche Zuwächse in mehreren Teilen der Welt. Besonders stark war das Wachstum in Westeuropa und Lateinamerika, wo die Neuzulassungen jeweils um 23,4 % gestiegen sind. In Osteuropa war die Entwicklung besonders dynamisch: Dort konnte Suzuki eine beeindruckende Steigerung von 140,2 % verzeichnen.
Länderspezifische Entwicklungen
Betrachtet man die Entwicklung in einzelnen Ländern, so sind die Verkaufszahlen von Suzuki in der Türkei am stärksten gestiegen – dort wurde ein Wachstum von 157 % erzielt. Auch in Bangladesch (+59 %), Deutschland (+47,1 %), Argentinien (+36,8 %), Frankreich (+30,5 %), Indien (+17,3 %) und Kolumbien (+5,4 %) konnte Suzuki deutliche Zuwächse verzeichnen. Dem gegenüber steht ein Rückgang der Neuzulassungen in China um 25,4 %.
Marktposition und Konkurrenz
Obwohl die Verkaufszahlen von Suzuki wachsen, bleibt das Unternehmen weiterhin auf Platz sieben der weltweit größten Motorradhersteller. Größere Marktanteile haben nach wie vor Honda, Hero Motor, Yamaha, Bajaj Auto, TVS Motor und Yadea. Dennoch liegt Suzuki vor anderen namhaften Herstellern wie Haojue, KTM und CFMoto.
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